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In der palliativen Begleitung geht es nicht darum, zu heilen – sondern darum, Lebensqualität zu erhalten, Nähe zu ermöglichen und Sicherheit zu geben. Gerade in der Arbeit mit schwer erkrankten Menschen braucht es eine therapeutische Haltung, die zuhört, mitgeht und aushält – und zugleich handlungsfähig bleibt.

Dieser zweitägige Kurs richtet sich an therapeutische und pflegerische Fachpersonen aus Logopädie, Ergotherapie, Physiotherapie und Pflege. Im Mittelpunkt steht die praktische Arbeit: Wie können wir mit unseren Händen, mit Stimme, mit Präsenz und kleinen Mitteln zur Entlastung beitragen?

Wir arbeiten mit manuellen und sensorischen Strategien: von der therapeutischen Mundpflege über Lagerungsimpulse bis hin zu Stimulation durch Musik, Duft, Berührung oder Bewegung. Auch der Umgang mit herausfordernden Situationen kommt nicht zu kurz – etwa bei Ablehnung, Überforderung, Unruhe oder starker Trauer.

Zudem nehmen wir uns Zeit für die innere Haltung: Wie begleite ich Menschen, die im Abschied sind – ohne mich selbst zu verlieren? Welche Kommunikationsformen tragen in sensiblen Momenten? Und wie kann ich auch im multiprofessionellen Team Klarheit, Mitgefühl und Kompetenz leben?

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