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Inhalt dieser Weiterbildung

Evidenzbasierte Grundlagen und Anwendungstechniken zur Unterstützung von Stimme, Atmung und Schluckfunktion

Inhalation gehört zu den unterstützenden Maßnahmen, die in der logopädischen Therapie gezielt eingesetzt werden können insbesondere bei Stimmlippenirritationen, Atemwegserkrankungen, Schleimhautproblemen, chronischem Husten und Schluckstörungen. Dabei wird häufig die sogenannte Dampfinhalation angewandt, obwohl sie keine medizinisch wirksame Alternative zu professionellen Inhalationsverfahren darstellt.

Dieses Seminar vermittelt fundiertes Wissen zur medizinischen Inhalationstherapie im logopädischen Kontext. Es werden Inhalationsformen, Applikationssysteme und Inhaltsstoffe (z. B. isotonische/hypertonische Kochsalzlösungen, Ipratropium, Budesonid) differenziert dargestellt, ebenso wie die jeweiligen Indikationen, Kontraindikationen und therapeutischen Ziele.

Der Schwerpunkt liegt auf dem praxisnahen Einsatz der Inhalation als unterstützende Maßnahme bei Stimm- und Atemwegserkrankungen, insbesondere im Rahmen komplexer logopädischer Behandlungsverläufe.

Inhalte

  • Abgrenzung: medizinische Inhalation vs. Dampfinhalation
  • Inhalationsformen: Vernebelung, feucht, trocken, kombinierte Systeme
  • Wirkstoffe, Salzlösungen, Inhalationshilfen (z. B. Düsen- oder Ultraschallvernebler)
  • Indikationen in der logopädischen Therapie (Stimme, Atemwege, Schlucken, Refluxbegleitung)
  • Hygiene, Applikationsdauer, Frequenz und Patientenaufklärung
  • Grenzen und Möglichkeiten der logopädischen Anwendung
  • Ergänzende Maßnahmen im Zusammenspiel mit Therapieinhalten
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