Stimme, Sprechen, Schlucken und Bewegung
Patientinnen und Patienten mit Morbus Parkinson erleben häufig, dass ihre Stimmkraft nachlässt und sie von ihrem Umfeld oft nachgefragt werden, was sie gesagt haben. Telefonate und soziale Interaktionen werden häufig vermieden, aus Angst, nicht verstanden oder „gehört“ zu werden. Zusätzlich beeinträchtigen Störungen der Konzentration, des Mundschlusses, des Schluckens und der Motorik den Alltag der Betroffenen.
In diesem Kurs arbeiten Sie praktisch an therapeutischen Mitteln zur Behandlung der Bereiche Sprechen, Schlucken und Bewegung bei Patientinnen und Patienten mit dem Parkinson-Syndrom. Erlernen Sie Techniken zur gezielten Erarbeitung einer lauten Sprechstimme, begegnen Sie Schluckstörungen ganzheitlich und unterstützen Sie die Beweglichkeit sowie die Kraft Ihrer Patientinnen und Patienten.
Ein weiterer Schwerpunkt des Kurses liegt auf effizienten Übungen zur Verbesserung der Grob- und Feinmotorik. Durch gezielte, groß angelegte Bewegungen wird der Bradykinese entgegengewirkt. Strukturierte und motivierende Strategien führen zu einer Verbesserung der Geschwindigkeit und des Bewegungsausmaßes.
Das Management von Schluckstörungen spielt eine zentrale Rolle in der Therapie von Morbus Parkinson. In diesem Kurs lernen Sie, wie Sie Schluckstörungen effektiv behandeln und in den Therapiealltag integrieren.
Alle vorgestellten Übungen und Techniken sind auch bei dementiellen Entwicklungen oder depressiven Episoden einsetzbar. Der Kurs bietet Ihnen sofort anwendbare Strategien, um die unterschiedlichen Beeinträchtigungen Ihrer Patientinnen und Patienten gezielt zu adressieren.